Health Check FSA-Transparenzkodex

FSA-Transparenzkodex – Die Chance nutzen für einen Schritt nach vorne

Bereits seit mehreren Jahren wird das Thema Zuwendungen der Pharmaindustrie an Ärzte und Institutionen des Gesundheitswesens immer wieder kritisch diskutiert. Gleiches gilt für die Offenlegung der entsprechenden Informationen durch die Pharmaunternehmen.

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Der EFPIA-Kodex legt fest, dass die Umsetzung durch die nationalen Mitgliedsverbände erfolgen muss. Die nationalen Kodizes dürfen den Standard des EFPIA-Kodex dabei nicht unterlaufen. Auf der nationalen Ebene in Deutschland erfolgt die Umsetzung des EFPIA-Kodex durch die „Freiwillige Selbstkontrolle für die Arzneimittelindustrie e. V.“ (FSA).

Der neue Transparenzkodex der pharmazeutischen Industrie (FSA zur Umsetzung der europäischen EFPIA Richtlinien) fordert die Veröffentlichung der Zuwendungen je Arzt ab 2016 rückwirkend für den 01.01.2015. Die Mitwirkung der Ärzte am Transparency Code wird jedoch selbst innerhalb der EU länderspezifisch unterschiedlich gehandhabt (Pflicht bzw. Freiwilligkeit).

Im Rahmen des FSA-Transparenzkodexes müssen also bestimmte Zuwendungen, die der Arzt (HCP) von einem Pharmaunternehmen erhält, veröffentlicht werden. Dies sind:

  • Geldwerte Leistungen im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen (Sponsoring, Registrierung, Reise- und Übernachtungskosten)
  • Dienstleistungs- und Beratungshonorare
  • Geldwerte Leistungen im Rahmen von Forschung und Entwicklung (keine Datenschutzerklärung benötigt)
  • Geld- und Sachspenden (keine Datenschutzerklärung benötigt)

Dazu muss von allen HCPs (z.T. auch von HCOs) eine Datenschutzeinwilligungserklärung (Consent) eingeholt werden, da es sich um personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes handelt. Je nach dem, wie sich der HCP entscheidet, werden die Zuwendungen dann aggregiert oder individuell veröffentlicht.

Die Herausforderung

Die für die Veröffentlichung relevanten Daten (Zuwendungen) sind in der Praxis oftmals über verschiedene System verteilt vorhanden (Finanzsysteme, Veranstaltungssysteme, CRM-Systeme,…) und in der Regel nicht in einer Form verfügbar, die für eine Veröffentlichung geeignet ist. Natürlich müssen die Daten auch in „sauberer“ Form verfügbar sein (korrekte Schreibweise der Namen usw.).

Zusätzlich müssen eventuell neue Prozesse etabliert werden, z.B. für die Einholung der Einwilligungserklärung, bzw. für deren Ablehnung. Nicht zu vergessen hierbei ist: Der HCP / HCO kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen. Auch diesen Aspekt muss der Prozess also abdecken.

Um dies zu erreichen müssen also alle relevanten Systeme und Prozesse hinsichtlich der notwendigen Daten überprüft und gegebenenfalls optimiert werden.
Zusätzlich stehen auch Technologien und Tools zur Verfügung, die versprechen, diese Problematiken abzubilden und die administrativen Prozesse zu unterstützen. Aber erst im Zusammenspiel mit den richtigen internen Prozessen, werden solche, auf dem Markt verfügbare Tools wie z.B. Cegedim Aggregate Spend 360 oder Naya korrekt funktionieren.

Nicht zu vergessen ist hierbei die richtige Kommunikation gegenüber HCPs und HCOs zu diesem Thema. Dies wird leider oft genug nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Lösungsmöglichkeiten

MuniConS hat verschiedene Faktoren identifiziert, die eine erfolgreiche Umsetzung ermöglichen.

Erfolgsfaktoren

MuniConS hilft Ihnen, den durch den FSA-Transparenzkodex und die damit erforderliche strukturierte Erfassung bzw. Konsolidierung von Daten entstehenden Handlungsbedarf in Ihrem Unternehmen zu identifizieren. Gemeinsam mit Ihnen überarbeiten wir nicht nur die dafür notwendigen unternehmensinternen Prozesse und gestalten diese effizient, sondern entwickeln zudem eine Strategie, um in Ihrem Unternehmen eine angemessene und vorschriftskonforme Abwicklung sicherzustellen. Unsere Experten stehen Ihnen gerne für ein weiteres Gespräch zur Verfügung.

Neben den bereits beschriebenen notwendigen Prozessen, bedarf es einer Überprüfung der bestehenden Systemlandschaft. Decken die derzeit vorhandenen Systeme alle notwendigen Anforderungen ab? Sind diese bereits jetzt so verknüpft, dass die relevanten Informationen zur Verfügung stehen? Ist ein entsprechendes Reporting sichergestellt?

Aus unserer Erfahrung ist die Umsetzung des FSA-Transparenzkodex der richtige Zeitpunkt um mit den notwendigen Änderungen gleichzeitig Mehrwerte für das Unternehmen zu schaffen. In unserem kostenlosen Whitepaper zeigen wir Ihnen, welche Faktoren nach unserer Erfahrung entscheidend für Ihren Erfolg sind.

 

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